Was sind gute Menschen? Für einen selbst?
Ist es Familie? Sind es Menschen, die wir wählen? Sind es Taten? Worte?
Was hat Glück damit zu tun? Glück liegt nicht hinter den großen Dingen. Es liegt in einem Blick, in einem Lachen, in der Stille zwischen zwei Gedanken.
Ich denke, es sind vor allem die Menschen, die man einfach so trifft. An der Kasse. An der Tanke.
Und die, die mich letzten Mittwoch nachts durch die Elbe-Jeetzel-Klinik geschoben haben – vom Ultraschall ins Zimmer, zum CT und wieder zurück und so weiter. Die mir Essen gebracht haben. Die mich Donnerstag Abend mit einem Krankentransport nach Lüneburg gefahren und meine Tasche getragen haben.
Menschen mit Hingabe und Herz. Mit freundlichen Worten und einem kleinen Scherz auf den Lippen.
Das ist es für mich.
Momente, in denen ich mich verloren gefühlt habe und einfach gespürt habe, dass es Empathie und Anteilnahme gibt.
Da habe ich mich mehr gesehen gefühlt als bei manchem Familientreffen.


Wir sollten mehr von diesen Momenten festhalten, in denen uns liebevolle, fröhliche Menschen begegnen,
die nicht nur ihren „Job“ machen, sondern mit ganzem Herzen dabei sind. Alltagsengel sind Glück.
Es zeigt mir auch wieder, wie viel wir selbst in unserem Umfeld bewirken können.
Wir müssen nicht den Berg sehen. Nicht den Krieg.
Jeder kann etwas tun. Wenn er will. Wenn er erkennt.
Wir können in unserem Umfeld kleine Freuden bewirken.
Manchmal reicht es schon, einfach kurz stehen zu bleiben.
Glücksmomente erkennen. Darum geht es.
Sie nähren die Seele.
(Herzlichen Dank an das zauberhafte Team der Elbe-Jeetzel-Klinik und
ein herzliches Dankeschön an das Klinikum Lüneburg)
